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Telefonische Betreuung in den Ambulanzen während Covid-19

 

Die meisten Patienten der Nimtala Ambulanz leben auf der Straße, so dass es eine wirkliche Herausforderung ist, mit ihnen in Kontakt zu bleiben - vor allem auch gerade jetzt in der Abriegelung wegen Covid-19.

Asif Ahamed, der Leiter der Ambulanz, hat diese anspruchsvolle Aufgabe übernommen. Die Tatsache, dass Asif mehr als 100 km von Nimtala entfernt lebt, macht es nicht leichter.

Er braucht mehr als 3 Stunden, um mit dem Zug dorthin zu gelangen, und 3 Stunden, um wieder nach Hause zurückzukehren. Aufgrund der Abriegelung ist er gezwungen, von zu Hause aus zu arbeiten und kann seine Patienten nur per Mobiltelefon betreuen.

Jeden zweiten Tag ruft Asif alle Patienten an, die ein Handy besitzen und erkundigt sich nach ihrem Gesundheitszustand, ob sie regelmäßig Medikamente einnehmen, wie es ihren Familien geht und vieles mehr. Wenn ein Patient gesundheitliche Probleme hat, die den Rat eines Arztes benötigen, spricht Asif mit den Ärzten der Ambulanz am Telefon und gibt dann deren Rat an den Patienten weiter.

Viele, die auf der Straße leben, haben keine Handynummer - auch einige Patienten der Ambulanz. Für diese Menschen ruft Asif jemanden an, den er kennt und der in der Nähe wohnt, und bittet sie, sich nach ihnen umzusehen.

Asif sagt: "Viele Patienten sind wegen der Abriegelung ängstlich. Manche fragen, wann die Ambulanz eröffnet wird, andere, wie sie an Medikamente kommen, wenn sie keine mehr haben. Ich versuche, ihnen zu helfen, so gut ich kann.

Asif

 

Auch in der Talapark Ambulanz ist ein ganz engagierter Mitarbeiter am Telefon aktiv.

Die Patienten der größten Ambulanz von Calcutta Rescue können dank des Einsatzes von Sib Sankar Chowdhury 15 Stunden am Tag telefonisch Rat und Unterstützung erhalten.

Sib Sankar ist seit Beginn der Abriegelung von Covid-19 in Indien vor drei Wochen die Helpline der Talapark Ambulanz. Seither ist es den meisten der 1.400 Patienten der Ambulanz nicht mehr möglich, ihre Slums zu verlassen, um Medikamente zu holen oder einen Arzt aufzusuchen. Doch bevor die Abriegelung in Kraft trat, richtete die Ambulanz die Helpline ein und gab jedem Patienten die Nummer. Sib Sankar war also sehr beschäftigt. Er beginnt um 7 Uhr morgens Anrufe entgegenzunehmen und hört oft erst um 22 Uhr auf. Besorgte Patienten rufen an und bitten um ein Gespräch mit einem Arzt, bitten um wiederholte Verschreibungen oder wollen wissen, wann die Ambulanz wieder öffnet. Sib Sankar gibt die Einzelheiten an das Team weiter, das Ratschläge erteilt und Medikamente für den Transport zu den Patienten vorbereitet. Und als ob das noch nicht genug wäre, geht er auch noch hinaus, um einige der Medikamente zu liefern, da das Team wegen der Abriegelung so unterbesetzt ist.

Da der indische Premierminister ankündigte, dass der Lockdown bis in den Mai verlängert wird, ist Sib Sankars Arbeit noch lange nicht getan. Aber er ist einfach froh, dass er diese wichtige Arbeit leisten kann: “Telefonanrufe von morgens bis abends entgegenzunehmen, kann anstrengend sein, aber ich bin froh, dass ich mit den Patienten sprechen und ihnen in irgendeiner Weise helfen kann.“

Was für hervorragende Jobs Asif und Sib Sankar machen. Einige von uns haben von Ort mit den beiden zusammengearbeitet und sie sind großartige Koordinatoren, immer im Einsatz für das bestmögliche Wohl eines jeden!

Sankar

Heimunterricht für die Kinder im Slum

So wie hier in Deutschland sind auch in Indien die Schülerinnen und Schüler zu Hause. Am 16. März wurden in Westbengalen alle Bildungseinrichtungen zum Schutz gegen das Coronavirus geschlossen. Aber auch für die Schüler und Schülerinnen der Calcutta Rescue Schulen muss der Unterricht irgendwie weiterlaufen. Am Schreibtisch zu Hause? Das wohl eher nicht.

Was Heimunterricht in einem Slum bedeutet ist gar nicht so einfach vorstellbar. Die Kinder leben oft mit ihrer ganzen Familie in einem mehr oder weniger kleinen Raum, zu fünft oder sechst. Dort wird geschlafen, gegessen, gekocht, gelernt, gestritten, gespielt, und noch so einiges mehr. Manche haben noch nicht einmal ein festes Dach über dem Kopf und leben mit Geschwistern, Eltern oder auch Großeltern unter einer Brücke oder Plane.

Nonadanga

In den warmen Sommermonaten, und jetzt im April steigt bereits mit jedem Tag die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit an, ist das Lernen zu Hause im Slum oder auf dem Bürgersteig noch viel schwieriger. Konzentration ist auf diese Weise nicht immer da. So hatte Calcutta Rescue die Abendstunden in der Schule vor einigen Monate für die älteren Schüler zum Lernen ausgedehnt und das wurde zahlreich von ihnen wahrgenommen.

Aber zurück zum momentanen Lockdown. Dieser Lockdown heißt, dass man auch gar nicht mehr auf die Straße gehen darf und alles sehr streng von der Polizei überwacht wird. Etliche Tage und Wochen nur in der Familie, dicht auf dicht, Zimmer an Zimmer, Hütte an Hütte mit allen anderen Familien im Slum.

Nicht selten sind die Eltern Analphabeten, was das Heimunterrichten noch etwas schwieriger gestaltet und manche Eltern sind gerade so überzeugt worden, dass ihre Kinder eine Schulbildung für eine bessere Zukunft haben sollten. Einige der Eltern hätten sehr viel lieber, dass die Kinder, so jung sie auch sind, direkt zum Lebensunterhalt der Familie dazu arbeiten. Auch spielt Gewalt und Missbrauch in manchen Familien eine Rolle. In diesen Situationen ist Calcutta Rescue ein wichtiger Ort, um den Kindern und Jugendlichen die nötige Unterstützung und Rückendeckung für zu Hause zu geben.

Umso bedeutender ist jetzt nicht nur, dass die Schüler und Schülerinnen weiterlernen, um nicht den Anschluss zu verlieren, sondern auch, dass sie gezielte psychologische Unterstützung erfahren.

Und so sieht es aus:

Die Lehrer und Lehrerinnen von Calcutta Rescue haben Arbeitsblätter und Fragen für die 650 (!) Kinder vorbereitet, die die beiden Schulen der Hilfsorganisation besuchen, und sie bieten Einzelunterricht und Tests am Telefon an. Gleichzeitig können sie hören, wie es den Kindern geht, ob Probleme oder Konflikte zu Hause entstanden sind.

Lehrerin Priyanka Karmakar

Diejenigen Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Smartphones besitzen, machen Fotos von ihrer Arbeit mit WhatsApp, und die Lehrer korrigieren sie und schicken ein Foto zurück.

Die, die das nicht haben, nutzen ein Smartphone der Nachbarn oder erhalten die Aufträge über ein einfaches Handy, welches in der Familie vorhanden ist.

Ananya Chatterjee, die Leiterin der Bildungseinrichtungen von Calcutta Rescue, sagt, dass ihre Lehrer und Lehrerinnen von zu Hause aus extrem fleißig arbeiten, um zu verhindern, dass die Schüler mit ihrem Studium ins Hintertreffen geraten: "Die Zeit ist für uns alle sehr wichtig. Wir sind über Lehrer, Gemeindehelfer und Elternbeiratsmitglieder in ständigem telefonischen Kontakt mit unseren Schülern.”

Sozialarbeiterin Suchandra und Berufsberaterin Tuli haben ebenso eine ganz wichtige und aktive Rolle. Sie sprechen mit den Eltern am Telefon, beraten die Schülerinnen und Schüler und haben jederzeit ein offenes Ohr und einen hilfreichen Ratschlag, so dass sie bei Schwierigkeiten schnell handeln können.

 

Das erzählen die Kinder aus dieser Zeit

Die Schülerinnen und Schüler wurden aufgefordert ihre persönlichen Erfahrungen verbal oder als Zeichnung festzuhalten. Davon möchten wir hier etwas teilen:

Arpita MondalArpita, 11 Jahre alt, aus einem Slum im Norden Kalkuttas:

„Wir sind die ganze Zeit alle in unserem einen Zimmer. Meine Mutter kocht Essen und mein Vater rügt meinen Bruder, der sich nicht benimmt. Ich helfe meiner Schwester bei ihren Schulaufgaben und mache meine, die mir die Lehrer von Calcutta Rescue nach Hause gegeben haben. Während dieser Zeit können wir nicht raus.“

 

Ekra, 6. Klasse, aus einem benachbarten Armutsviertel:

„Mein Vater ist ein Tagelöhner und hat durch den Corona-Ausbruch seine Arbeit verloren. Das ist nicht nur bei meinem Vater passiert, sondern auch bei vielen anderen Menschen in unserer Nachbarschaft. Wir beten, dass bald alles normal wird, denn das sind große Probleme.

Calcutta Rescue hat mir einen großen Beutel mit Nahrungsmitteln gegeben, was für mich und meine Familie eine Hilfe ist. Wir haben unsere eigenen Masken und Desinfektionsmittel zu Hause hergestellt, die wir regelmäßig benutzen. Meine Lehrerin gibt mir Hausaufgaben, und so geht mein Studium weiter, aber ich vermisse meine Freunde, meine Schule und meine Lehrer.“

 

Aryan ShawAryan, 10 Jahre alt, hat auch ein Bild gemalt und wenn er aus dem Fenster seines Hauses schaut, hat er noch nie einen so klaren Himmel gesehen.

Das liegt daran, dass der dreiwöchige Corona-Lockdown die Umweltverschmutzung in der Stadt drastisch reduziert hat.

„Ich kann jetzt einen klareren Himmel sehen, aber nur von meinem kleinen Haus aus. Ich möchte in die Schule gehen und mit meinen Freunden spielen."

Simran Mubarak Mechhua klei

Und Simran aus der 5. Klasse sagt: „Ich trage die meiste Zeit eine Maske, weil ich in einem kleinen Raum wohne und es viele Menschen in unserer Gegend gibt.“

Er hat sich damit gemalt.

 

Krishnendu Das, 8. Klasse, erzählt: “Ich habe Glück, dass meine Calcutta Rescue Lehrer jetzt über WhatsApp mit mir verbunden sind und ich kann einige Hausaufgaben machen, aber ich spiele gerne im Freien. Ab jetzt kann ich nicht mehr nach draußen gehen, da die Polizei in unserem Slum strengstens wacht. Ich vermisse meine Schulfreunde von CR, ich vermisse den Spaß dort. Hier in unserem Slum haben einige Geschäfte geöffnet, aber wir dürfen nicht hingehen, da wir nicht erwachsen sind. Die Kinder haben alle Angst vor der Polizei, also sind alle still. Ich bin schnell mit meinen Aufgaben fertig, deshalb langweile ich mich.”

Neben Heimunterricht und psychologischer Betreuung, werden die Schüler und Schülerinnen und ihre Familien auch mit Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Dinge von Calcutta Rescue versorgt, denn die täglichen Mahlzeiten in den Schulen fallen weg und viele der Eltern haben aktuell keinen Verdienst mehr, da es kaum Arbeit gibt.

Schüler wie Lehrer hoffen sehr, dass bald alles wieder seinen normalen Gang gehen kann mit Unterricht, Spielen, Sport und einfach Zeit mit Schulfreunden verbringen.

Und doch sieht Ananya auch folgendes: „Diese Pandemie hat uns weitaus widerstandsfähiger und anpassungsfähiger gemacht! Wir werden sicherlich mit neuen Denkansätzen aus dieser Situation hervorgehen.“

Covid-19 in Kalkutta

 

Situation in Kalkutta

Der erste Fall von Covid-19 wurde am 30. Januar 2020 in Indien verzeichnet. Als das Calcutta Rescue-Team in der ersten Märzwoche seine erste interne Richtlinie für Covid-19 entwarf, war die Zahl auf 30 gestiegen. In den zwei Wochen seither, und insbesondere in den letzten Tagen, haben sich die Fälle in alarmierendem Tempo beschleunigt. Seit dem 18. März wurden die ersten Fälle in Westbengalen, genauer gesagt in Kalkutta, entdeckt (siehe https://www.mohfw.gov.in/ für aktuelle Informationen über Indien).

 

Unser Plan

covid19Seit Februar haben wir einen Plan ausgearbeitet, wie wir unsere Begünstigten weiterhin unterstützen, das Personal schützen und die Ausbreitung der Krankheit eindämmen könnten.
Die erste Priorität bestand darin, die Menschen vor dem Virus zu warnen und zu erklären, wie sie sich schützen können. Seit Februar führten wir daher täglich Gesundheitserziehung Kurse in den Ambulanzen, in den Slums, in denen die mobilen Ambulanzen von Calcutta Rescue arbeiten, und in den Schulen durch. Es wurden Plakate aufgehängt und ein Faltblatt mit gezielten Ratschlägen erstellt, das an alle verteilt werden soll. In der gesamten Organisation wurde ein Händewaschplan eingeführt, bei dem Mitarbeiter und Patienten unterrichtet wurden, wie man dies effektiv durchführen kann.
Vor kurzem haben wir den Plan für den Betrieb der Ambulanzen in der kommenden Zeit fertiggestellt und versucht, die Sicherheit des Personals mit den Bedürfnissen der Patienten in Einklang zu bringen.

Unsere Schulen

Als die Landesregierung am 14. März die Schliessung von Bildungseinrichtungen ankündigte, beschloss der Calcutta Rescue-Verwaltungsrat, dass auch unsere Bildungseinrichtungen geschlossen werden sollten.

Die Kinder kamen am Montag, dem 16. März, herein und wurden über die Entscheidung von Calcutta Rescue informiert, bis zum 15. April geschlossen zu bleiben. In dieser Woche arbeiteten Lehrer in den Schulen – sie planten den Unterricht, arbeiteten an Fragenbanken und entwarfen Arbeitsblätter. Es gelang ihnen auch, Lebensmittelpakete für die Kinder zu schnüren, die sie sammeln konnten, um ihre magere Ernährung zu Hause zu ergänzen. Angesichts des Ratschlags der Regierung, alle nicht unbedingt notwendigen Reisen einzustellen, blieben die Lehrer zu Hause und blieben mit den Schülern telefonisch in Kontakt. Diejenigen Familien, die kein Telefon haben, werden über den Angestellten von Calcutta Rescue oder ein Mitglied des Elternbeirats in ihrem Slum kontaktiert.

Die Lehrer erstellen Videos, um die Schüler zu unterrichten, und verwenden WhatsApp, um Fragenblätter auszutauschen und Hausaufgaben zu markieren.

Der Sozialarbeiter an der Schule und der Berufsberater der Schule bieten Eltern und Kindern psychologische Unterstützung, die den ganzen Tag eingesperrt und oft mit sieben oder acht Personen in einem Raum verbringen müssen.

Nach der Ankündigung, dass die Schulen bis zum 10. Juni geschlossen bleiben, hat das Personal detaillierte Unterrichtspläne für jede Woche bis dahin erstellt.

Glücklicherweise haben alle Calcutta Rescue 16-Jährigen die Prüfungen des Prüfungsausschusses abgeschlossen. Der Ministerpräsident kündigte am 21. März an, dass die Prüfungen der höheren Sekundarstufe im Alter von 18 Jahren ausgesetzt werden, die vor einigen Wochen begonnen hatten. Fünf unserer Schülerinnen und Schüler befinden sich in der Mitte dieser Prüfungen, und wir sind gespannt, wie dies gehandhabt wird.

Ambulanzen

Unsere Ziele werden sein

  • unseren derzeitigen bedürftigsten Patienten zu helfen und 
  • das Personal zu schützen, indem die Patienten Anzahl verringert und die soziale Distanz verbessert wird und ein angemessener Schutz geboten wird.

Für alle Ambulanzen gilt:

  • wir werden Medikamente und Leistungen für 8 Wochen statt für 2 bzw. 4 Wochen zur Verfügung stellen.
  • Wir haben eine Calcutta Rescue-Helpline-Nummer eingerichtet und die Patienten informieren, anzurufen, anstatt in die Ambulanz zu kommen.
  • Patienten mit Husten, Fieber und Atemnot werden gebeten, nicht in die Ambulanz zu kommen; allerdings können wir einige bestehende und kritische Patienten nicht ablehnen und werden diese anders behandelen.

Aktivitäten in den einzelnen Ambulanzen:

Talapark-Ambulanz
Mitarbeiter entwickelten einen Plan, damit die Calcutta-Rescue-Hauptambulanz während der Coronavirus-Bedrohung so sicher wie möglich arbeiten kann. Dazu gehörte die Ausdehnung des Arbeitsbereichs auf den Parkplatz und die angrenzende Talapark-Schule, die in der Woche vor Beginn der Abriegelung geschlossen wurde.
Da jedoch aufgrund der Abriegelung nur wenige Patienten die Ambulanz erreichen konnten und da die Anwohner Bedenken haben, dass Personal oder Patienten das Virus möglicherweise in das Gebiet einschleppen könnten, blieb die Ambulanz einige Tage lang für alle Patienten geschlossen.
Stattdessen ist sie zum Hauptschwerpunkt der Calcutta-Rescue-Medizin- und Lebensmittelversorgungsoperationen geworden. Mitarbeiter, die vor Ort leben, verpacken die Medikamente und Lebensmittel, die zu Hunderten von Patienten in ganz Kalkutta und in den umliegenden ländlichen Gebieten gebracht werden sollen.

Nimtala

Die Hälfte der 30 Patienten, die normalerweise jeden Tag in diese Ambulanz kommen, lassen sich die Wunden verbinden. Allen Wundversorgungspatienten wurde zu Beginn der Sperrung beigebracht, wie sie ihre eigenen Wunden verbinden können, und ihnen wurde ein Verband für zwei Wochen zur Verfügung gestellt. Wenn dieser Vorrat zur Neige ging, wurden sie einzeln in die Ambulan zurückgerufen, damit ihre Wunden untersucht werden konnten und sie weitere Verbände erhielten, die sie selbst anlegen konnen.

Um die Gefahr einer Verbreitung des Virus in dieser kleinen Ambulanz zu minimieren, wurden Patienten, die nicht zur Wundversorgung gehören, für die Dauer der Abriegelung an staatliche Gesundheitsdienste überwiesen.

Chitpur

Das Personal macht während der Abriegelung Hausbesuche.

Straßenmedizin

Vor der Abriegelung hatten sich die beiden Teams für Straßenmedizin darauf konzentriert, in allen Slums, in denen sie arbeiten, Gesundheitserziehung im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu betreiben. Als die Bedrohung durch das Virus zunahm, begannen die mobilen Ambulanzen viele Menschen mit Husten und Brustbeschwerden anzuziehen, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollten. Calcutta Rescue ist dazu nicht in der Lage.
Die Tatsache, dass sich Menschen mit möglichen Symptomen in der Nähe der mobilen Ambulanzen versammelten, und die wachsende Unzufriedenheit darüber, dass wir keine Tests durchführen konnten, führte zu der Entscheidung, alle Besuche der mobilen Ambulanzen einzustellen.
Stattdessen nehmen einzelne Mitglieder des Teams Medikamente und Leistungen an Patienten heraus, wenn diese sie brauchen.

Handwerksprojekt

Das Projekt wurde zu Beginn der Abriegelung geschlossen, weil viele des Teams ältere, oft kranke Menschen sind und das Projekt nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können, die nicht mehr fahren.

Verwaltung

Das Büro in der Collin Street ist geschlossen, das Personal arbeitet von zu Hause aus.