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Die Zukunft liegt in den Slums - Das Mutter-Kind-Projekt

Das Mutter-Kind-Projekt existiert bereits seit 1995 und wird nun seit 22 Jahren gefördert. Hauptaugenmerk des Mutter-Kind-Projekts sind die Versorgung und Betreuung der Schwangeren vor und nach der Geburt und ein Säugling-Ernährungsprogramm bis zum 6. Lebensmonat. Zudem ist eine ausführliche Aufklärung über Verhütung, Hygiene sowie Prävention von Erkrankungen bei Kleinkindern eine der wichtigsten Säulen dieses Projekts.

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Mutter mit Zwillingen aus dem Mutter-Kind-Projekt

In den letzten Jahren sind die Patientenzahlen überwiegend rückläufig. Die staatlichen Angebote zur Versorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen sind in den vergangenen Jahren zahlreicher geworden. Wir freuen wir uns sehr über diese Entwicklung. Der Schwerpunkt dieses Projekts wird dahin verlagert, die Versorgung, Betreuung und Aufklärung verstärkt in die Armutsviertel zu bringen, um auch dort auf die staatlichen Angebote hinzuweisen. Die hauptverantwortliche Krankenschwester des Projekts fährt bereits zweimal im Monat mit der mobilen Ambulanz in zwei Slums, um die Frauen und Kinder zu untersuchen und sie mit Nahrungsmitteln und Seife zu versorgen. Sie informiert auch über die Möglichkeiten, auf staatlich subventionierte Arzneimittel und Impfungen zurückzugreifen. Wir haben sie vor kurzem begleiten dürfen. In einem kleinen Raum hat sie mit Frauen und Kindern auf dem Boden gesessen, sie untersucht und beraten. Die werdenden bzw. jungen Mütter schätzen und suchen ihre Fürsorge und fachliche Kompetenz. Viele der Ehemänner sind drogen- und alkoholabhängig. Das erschwert die Situationen der Frauen. Möglichkeiten zur medizinischen Versorgung in die Talapark-Ambulanz zu gehen, gibt es für diese Frauen nicht.


Die mobile Ambulanz hat ihr Einsatzgebiet erweitert und ist nun auch in einem Armutsviertel nähe der Howrah-Brücke im Norden der Stadt aktiv. Hier wohnen besonders viele sehr junge Schwangere, Mütter und Neugeborene. Leider begegnet man hier erschreckend vielen mangelernährten Babys und Kleinkindern. Die Verringerung der Kindersterblichkeit und Müttersterblichkeit ist hier ein aktuelles Thema.


In Kalkutta is alles in Bewegung. Nichts steht still und die Entwicklung geht voran. Calcutta Rescue setzt sich dafür ein, die ambulante medizinische Versorgung der Armen zu verbessern und schafft Möglichkeiten zur Aufklärung in den Elendsvierteln. Dank Ihrer Spenden!

Alexandra Heinrich

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