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Das Sozialarbeitsteam bekommt einen neuen Kollegen!

Souvik

Für das Sozialarbeitsprojekt, welches Calcutta Rescue seit 2019 kontinuierlich weiter ausbaut, wurde eine zweite Stelle geschaffen. Das paritätisch besetzte Team besteht nun aus Suchandra Chatterjee und Souvik Sarkar. Dies zeigt das gewachsene Bewusstsein für die Notwendigkeit sozialer Hilfen in den Schulen und ist ein weiterer Schritt in Richtung professioneller Sozialarbeit. 

Die Finanzierung übernimmt größtenteils die Cloverleaf Foundation aus den Niederlanden. Calcutta Rescue Deutschland e.V. beteiligt sich auch mit einem Anteil an der zunächst für drei Jahre vorgesehenen Förderung. Wir hoffen, dass sich auch nach diesen drei Jahren eine Anschlussfinanzierung finden lässt und dass wir, sobald es die COVID19 – Situation zulässt, auch wieder engagierte Freiwillige aus der Sozialen Arbeit entsenden können, die den beiden mit Rat zur Seite stehen werden.        Weiterlesen...

 

Unterricht auf Rädern

Unterricht auf RädernDa die meisten Kinder in Kalkutta aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Krise immer noch nicht zur Schule gehen können, bringt Calcutta Rescue seit Dezember 2020 die Schule zu den kleinsten unter ihnen. Calcutta Rescue hat erst einen und dann einen zweiten, durch Spenden aus dem vergangenen Jahr gekauften Schulbus, in ein Klassenzimmer umgewandelt und begonnen, jeden Tag durch die Slums zu touren, um Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren den Schulbesuch zu ermöglichen.

Die Vorbereitung von Kindern, deren Eltern möglicherweise Analphabeten sind, auf den Eintritt in formale Schulen ist ein wichtiger Teil des Bildungsprogramms von Calcutta Rescue, das derzeit 75 Kinder in dieser Kategorie einschließt. Diese Kinder hatten bereits acht Monate Schule verpasst, seit alle Schulen im März 2020 geschlossen wurden, und bestand die Gefahr, dass sie dauerhaft zurückzufallen. Ältere Altersgruppen haben sich gut an die Online-Kurse der Organisation angepasst, aber diese Altersgruppe braucht den persönlichen Kontakt zu Lehrern, die ihre ersten Schritte in der Bildung mit Spaß gestalten können. Genau das soll dieses neue Projekt, „Education on Wheels“, mit Liedern, Reimen und lustigen Arbeitsblättern erreichen.        Weiterlesen...

 

Nachruf Dr. Bobby

Dr. BobbyViele von uns haben mit ihm gearbeitet.

Calcutta Rescue ist sehr traurig, mitzuteilen, dass Dr. Gazi Mohibor Rahaman, der 10 Jahre lang Geschäftsführer der NGO war, am 25. Juni 2021 im Alter von 63 Jahren verstorben ist.
Sein Nachname bedeutet "mitfühlend" und das war eine Eigenschaft, die er während seines über 30-jährigen Dienstes an den Armen bei Calcutta Rescue voll und ganz verkörpert hat.
Dr. Bobby, wie er von allen bei Calcutta Rescue liebevoll genannt wurde, trat der Organisation als idealistischer und talentierter junger Arzt in 1991 bei, nachdem er 1983 sein Studium am Calcutta National Medical College & Hospital in Kalkutta abgeschlossen hatte.
Inspiriert wurde er durch die Arbeit von Dr. Jack Preger, dem Gründer der NGO, der heute weltweit als der Großvater der Straßenmedizin anerkannt ist.
Dr. Bobby arbeitete viele Jahre lang an seiner Seite in seiner ersten Straßenambulanz für Mittellose in Middleton Row im Zentrum von Kalkutta. Da er bei der Organisation nur ein sehr geringes Gehalt erhielt, arbeitete er abends in einer Privatpraxis, um genug Geld zu verdienen, um eine Familie zu gründen.
Im Laufe der Jahre wurde Dr. Bobby zu Dr. Jacks rechter Hand und nach und nach übergab Dr. Jack die Verantwortung für die Leitung der Organisation an Dr. Bobby, der 2004 zum Geschäftsführer wurde.        Weiterlesen...

 

Roxane Porsack und My Green Size

Roxane Posack

Vergangenes Jahr hat Roxane Porsack 365 Euro gespendet, einen Euro pro Tag. „Das hat natürlich viele Gründe“, erzählt sie uns. „Für jeden Tag, den ich nicht in Kalkutta bin, aber was könnte ich dort anderes tun als hier. Für jeden Tag, seit Ausbruch der Pandemie. Die Spende ging ja in erster Linie an die Schulkinder von Calcutta Rescue, also einen Euro für ein bestimmtes Kind, damit es lernen kann. Irgendwie ist alles richtig und immer noch unvollständig. Und vor allem mit dem Gefühl, das es nicht reicht.“

Roxane ist Designerin und Schneiderin und begegnete Calcutta Rescue das erste Mal 2017, direkt in Kalkutta. In dem Jahr ist sie nach Indien gereist, um jemanden zu finden, der für sie produzieren kann.

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Infoheft online

infoheft juni 2021

Unser Juni Newsletter ist online. Sie können sich ihn hier herunterladen. Bitte leiten Sie ihn auch an Freunde, Bekannte und Verwandte weiter.

 

Drillinge

Baby Farzana"Ich habe Drillinge zur Welt gebracht. Drei Töchter. Sie waren alle stark untergewichtig. Eine meiner Töchter ist an diesem Tag gestorben", erzählt Hajera Khatoon und drückt ihre Tochter fest an sich.

Die 20-jährige Hajera Khatoon kam im Oktober 2020 zum ersten Mal mit zwei Töchtern in die Ambulanz von Calcutta Rescue. Eine der beiden hatte Flüssigkeit im Kopf.

"Hydrocephalus", sagt Sheila, die Leiterin des Mutter-Kind-Gesundheitsprogramms. "Hajera kam mit zwei Töchtern zu mir. Die beiden waren sehr untergewichtig. Eine von ihnen hatte einen riesigen Schädel. Das Kind hatte Flüssigkeit im Kopf. Auch sie starb nach einiger Zeit. Nur die kleine Farzana ist noch am Leben."

Hajera Khatoon lebt in Kamarhati, etwa 12 Kilometer von der Talapark Ambulanz entfernt. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Schwägerin, ihrem Schwager und ihren Schwiegereltern zusammen. In der sechsköpfigen Familie sind Hajeras Ehemann, Schwager und Schwiegervater die Verdiener der Familie. Ihr Mann arbeitet in einer Jutefabrik.

Sie lebt          Weiterlesen...

 

Covid-19 in Kalkutta - aktualisiert Mai 2021

Mann mit Schutzmaske, Foto: Alan Joan Coasta

Derzeit wütet Covid-19 in dem Land mit fast 1,4 Milliarden Einwohnern besonders stark. Anfang Mai 2021 starben in Indien so viele Corona-Infizierte wie noch nie. Der Tod ist längst allgegenwärtig – die Menschen sterben im Krankenhaus, zu Hause, auf der Straße. Der Druck auf die Regierung steigt.

Hilfsorganisationen wie Calcutta Rescue mussten sich in den letzten Wochen erneut einrichten, um den Menschen in den Slums zu helfen, die zweite Welle von Covid zu überleben, die sich schnell über Kalkutta ausbreitet, das sich jetzt in einem teilweisen Lockdown befindet. Da Krankenhausbetten und Sauerstoff in der Stadt jetzt sehr schwer zu finden sind, gibt das Team lebenswichtige Ratschläge für schwerkranke Patienten und Mitarbeiter und hilft dabei, sie in ein Krankenhaus zu bringen.

Unser Geschäftsführer, Jaydeep Chakraborty, sagte, die Situation ist extrem ernst: „Jeder kennt jetzt einen Freund oder ein Familienmitglied, das schwer krank ist oder gestorben ist.“

Die offizielle Covid-Statistik für Westbengalen betrug am Sonntag 17.512 Fälle und 103 Todesfälle. Indienweit steigen die Zahlen der Infizierte auf mehr als 400.000/Tag. Calcutta Rescue braucht weiterhin Ihre Unterstützung, um den Tausenden von Betroffenen, die auf die Organisation angewiesen sind, alle notwendigen Hilfen zukommen zu lassen.

Spenden helfen uns folgend:

  • Medikamente (Finanzierung für Dexamethason, Budesonid)
  • Medizinische Geräte (Wärmepistolen und Oximeter/Pulsoxymeter)
  • Sauerstoff (Gasflaschen und Konzentratoren)
  • Schutz (PSA, N95-Masken, 3-lagige Masken, Nitrilhandschuhe, Kopfhauben)

 

 

Die Situation ändert sich regelmäßig. Obwohl schon viel getan wurde, liegt noch ein langer Weg vor uns. An dieser Stelle möchten wir gerne auf die englische Seite von Calcutta Rescue vor Ort verweisen. Dort finden Sie die aktuellsten Nachrichten so wie eine zeitliche Übersicht, wie Calcutta Rescue jeweils auf die neuen Bedingungen reagieren konnte.