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Taskia erzählt über ihren Diabetes und den Lockdown

Taskia Paik

Taskia Paik, 35 Jahre alt, ist eine Diabetes-Patientin von Calcutta Rescue. Sie lebt in einem Dorf im Distrikt South 24 Parganas, das mehr als 50 Kilometer von der Talapark-Ambulanz von Calcutta Rescue in Kalkutta entfernt ist.
"Normalerweise brauche ich fast drei Stunden, um die Ambulanz zu erreichen. Ich nehme einen Zug und danach muss ich in einen Bus umsteigen, um Talapark zu erreichen", sagte Taskia.
Taskia lebt mit ihrem Mann und ihren 4 gemeinsamen Kindern. Alle ihre Kinder sind in der Schule. Taskia ist Hausfrau. Ihr Mann arbeitet als Tagelöhner und er hat keinen festen Job. In der Zeit des Lockdowns hatte er seine Arbeit verloren, danach fand er eine befristete Arbeit in einer Taschenfabrik. Der Verdienst ist jedoch mager und reicht nicht für sechs Personen.     Weiterlesen...

 

 Calcutta Rescue Medizinisches Team zur Rettung!

Dr. Ghosh während Corona

"Das Infektionsrisiko, die Abriegelung durch die Regierung, Eindämmungszonen, Monsunüberschwemmungen, die Notwendigkeit, weite Strecken zurückzulegen... nichts kann mein Team davon abhalten, weiterhin den Begünstigten von Calcutta Rescue zu dienen. Das sagt Dr. Ghosh, die stellvertretende Geschäftsführerin, die seit Beginn der Pandemie an vorderster Front an der Anpassung der Arbeitsweise der Hilfsorganisation mitgewirkt hat.

Hier spricht sie über die Änderungen, die zum Schutz der Patienten und des Personals eingeführt wurden:

"Die COVID-Situation hier in Westbengalen hat sich in den vergangenen zwei Monaten dramatisch verschlechtert, und die Zahl der täglichen Fälle nimmt weiter zu, wobei mehr als die Hälfte davon in und um Kalkutta herum auftritt.

Glücklicherweise     Weiterlesen...

 

 Jahresbericht

Jahresbericht 2019-20

Unser Projektpartner Calcutta Rescue hat seinen Jahresbericht für das Finanzjahr 2019/20 veröffentlicht.

Calcutta Rescue hat 2019/20

  • 70 Millionen Indische Rupien (815.000 €) an Spenden erhalten
  • 16.689 Patienten versorgt, das sind 1% mehr als im Jahr zuvor
  • 650 Schüler unterrichtet
  • fast 2 Millionen Indische Rupien (23.000 €) an Handarbeiten verkauft
  • mit 32 Freiwilligen gearbeitet

Den vollständigen Jahresbericht (auf Englisch) gibt es hier.

 

Video-Interview von T-Online mit Jaydeep

t online

T-Online.de hat ein Video-Interview mit Jaydeep, dem Leiter von Calcutta Rescue, geführt. Das Video führt vor Augen, wie schwer sich Indien mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie tut. Zum Beispiel empfiehlt die WHO, sich regelmäßig die Hände mit fließendem Wasser zu waschen, aber die meisten Slumbewohner haben keinen Zugang zu fließendem Wasser. Er erklärt, dass Indien in den letzten Jahren im Schnitt etwa $70 pro Einwohner ins Gesundheitssystem investiert hat während China etwa fünfmal und Länder in Europa zwischen 20- bis 40-mal so viel pro Einwohner ausgegeben haben. Die Pandemie legt die Schwächen des Gesundheitssystems offen. Den vollständigen Artikel mit dem Video gibt es hier: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88484772/corona-in-indien-es-wurden-so-viele-leben-zerstoert-.html

 

Bhabotosh erhält trotz Ausgangsperre seine lebensnotwendigen Medikamente

Bhabotosh
Bhabotosh erhält seine Medikamente

Bhabotosh ist ein 45jähriger Diabetes-Patient, der 110 km südlich von Kalkutta tief im Wald der Sundarbans lebt. Bei uns ist die Gegend der Sundarbans vor allem als größtes Mangrovengebiet der Erde und als Lebensraum einer großen Population des Bengalischen Tigers, dem jedes Jahr Menschen zum Opfer fallen, bekannt. Viele unserer Volontäre haben über die Jahre hinweg die Sundarbans als touristisches Ausflugsziel genutzt, um dort die einzigartige Natur zu sehen und um mal raus aus der Millionenstadt Kalkutta zu kommen. Für Bhabotosh bedeutet es, dort zu leben, dass er drei Flüsse durchqueren muss, um zu seinem Haus zu kommen. Während der Ausgangssperre, die die indische Regierung aufgrund der Corona-Pandemie verhängt hat, war es für ihn unmöglich, zur Ambulanz von Calcutta Rescue nach Kalkutta zu kommen. Da der erhöhte Blutzuckerspiegel seine Niere geschädigt hat, hat er eine Spenderniere transplantiert bekommen. Nimmt er nicht regelmäßig Medikamente, um sein Immunsystem zu unterdrücken, stößt sein Körper das fremde Organ ab. Zum Glück hat Calcutta Rescue eine Sondererlaubnis erhalten, um auch während der Ausgangssperre unterwegs sein zu können. So konnte ihm Munna, ein Mitarbeiter der Talapark-Ambulanz von Calcutta Rescue, die lebensnotwendigen Medikamente vorbeibringen. Dankbar sagt Bhabotosh: „Ich wäre gestorben, wenn Calcutta Rescue nicht da gewesen wäre, um mich zu unterstützen.“   

Weitere Informationen zum Diabetes-Projekt

 

Sona findet Gesundheit und Glück

Das Video erzählt die Geschichte eines unserer Asthma-Patienten. Informationen zu unserem Asthma- und COPD-Projekt gibt es hier.

 

 Spender stellen sich vor

NavinaEinige von Ihnen haben in den vergangenen Wochen gespendet. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen dafür. Wir schreiben viel über die Patienten und Bedürftigen, die indischen Mitarbeiter und auch die internationalen Freiwilligen vor Ort sowie in den Fördervereinen.

Heute möchten wir allerdings auch über Sie schreiben, denn Sie sind Teil dessen, was in Kalkutta möglich ist.

 

Navina Jolly hat viele Verbindungen zu Indien. Ihr Vater kam in den 70ern als junger Mann während einer Europareise nach Deutschland. Er besuchte hier seinen Bruder und verliebte sich in Navinas Mutter. So entschied er in Deutschland zu bleiben und baute sich mit ihr eine Existenz auf. Die Familie ihres Vater lebt im indischen Punjab und der Kontakt war immer sehr eng, inklusive vieler Besuche dort.
Auch Navinas Mann ist indischer Abstammung, er ist Teil einer Sikh Gemeinde mit einer großen Familie. Zusammen haben sie einen 4-jährigen Jungen und wollen, sobald es geht, das erste Mal mit dem kleinen nach Indien reisen.

Calcutta Rescue kennt Navina durch viele Erzählungen einer Freundin, die in unserem Verein sehr aktiv ist. Beide teilen sie     Weiterlesen...

 

Live aus Kalkutta

Dieses Video wurde am 25.7.20, dem 90. Geburtstag von Dr. Jack, live in Kalkutta gedreht.

 

 One World, one Walk

Die Zwillinge 2018Liebe Freunde und Unterstützer,

der 25. Juli ist der 90. Geburtstag von Dr. Jack, der Calcutta Rescue gründete und 40 Jahre lang den Armen in Kalkutta und Westbengalen diente. Inspiriert von seinen außergewöhnlichen Leistungen organisieren wir unsere erste weltweite Spendenaktion. Wir bitten Menschen auf der ganzen Welt, an diesem Tag 10 km zu Fuß zu gehen, um das Geld zu sammeln, das seine Organisation benötigt, um die zusätzlichen Kosten für die Sicherheit von Personal, Patienten und 650 Schulkindern während der Covid-Krise zu decken.
Mögt Ihr Euch anschließen? Vielleicht habt ihr Freunde und Familie, die ihr dazu motivieren könnt, mit Euch zu laufen oder auch zu spenden.
Es spielt keine Rolle, wo genau Ihr an diesem Tag seid und wann Ihr wo seid. Wir hoffen, dass Unterstützer auf der ganzen Welt, von Australien, über Europa, bis Kanada, den ganzen Tag über daran teilnehmen werden.
https://bit.ly/KolkataCC Hier erfahrt ihr mehr (auf Englisch), auch über die Spendenaktionsseite von Nirmalya, einem Unterstützer des englischen Fördervereins und Ideengeber dieses weltweiten Walks. Nirmalya arbeitet bei der Bank Barclays und sie unterstützen gemeinnützige Vereine. Barclays wird alle eingegangenen Spenden verdoppeln!

Wer nicht wandern kann, der geht spazieren oder spendet einfach so oder erzählt anderen von diesem Ereignis.
 

 Die Zwillinge Nilima und Siddi

Die Zwillinge 2018Winzige Zwillingsmädchen wurden vor zwei Jahren im Frühling 2018 geboren. In Tangra, einem Bezirk Kalkuttas. Ihr Zuhause ist eine kleine Hütte in einem Slum an einem Kanal. Und sie heißen Nilima und Siddi.

Ihre Mutter war Teil des Mutter-Kind-Gesundheitsprogramms bei Calcutta Rescue und wurde bereits in der Schwangerschaft von Sheila, der verantwortlichen Krankenpflegerin, betreut. Ihr Vater ist ein Tagelöhner, manchmal hat er ein paar Stunden Arbeit in irgendeiner der Fabriken, manchmal nicht. Während der momentanen Krise gibt es gar nichts an Arbeit.In den armen Gesellschaftsschichten ist schon eine Schwangerschaft mit einem Kind nicht immer einfach für Mutter und Baby, und gleich zwei im Bauch zu tragen, ist dort viel mehr noch wie hier eine Risikoschwangerschaft. Dank der guten Versorgung verlief alles ohne Komplikationen. Einmal im Monat fährt Sheila mit der mobilen Straßenambulanz in den Bezirk und schaut wie es den Frauen und den Babys geht. Sie untersucht sie und           Weiterlesen...